Flughelferausbildung

Einleitung:

Arbeiten mit dem Helikopter sind Arbeiten mit besonderen Gefahren. Dies gilt insbesondere f√ľr Transport von Lasten als Au√üenlast am Helikopter, gemeinhin ‚ÄěAerial Work‚Äú genannt.

Jeder Betrieb ist, abh√§ngig von seinen Zielen, seinem F√ľhrungspersonal, der geopolitischen, topographisch/geographischen und wirtschaftlichen Lage anders organisiert und strukturiert. Er pflegt zur Erreichung seiner Ziele gew√∂hnlich Methoden und Taktiken die sich von Nachbarn deutlich
un­ter­schei­den können.

Gemeinsam ist allen ‚ÄěAerial Work-ern‚Äú, dass irgendeine Art und Form von Nutzlast mit Anschlagmittel (Rundschlingen, Ketten usw.) angeschlagen, mit Lastaufnahmemitteln (Seil, Haken, K√ľbel, Netzte) am Lasthaken des Helikopters angeh√§ngt, aufgenommen und von A nach B durch die Luft bef√∂rdert wird.

Alle Betreiber von Helikopter unterliegen dabei grundsätzlich den selben physikalischen Gesetzen. Die luftfahrtrechtlichen Bestimmungen, die von Land zu Land abweichen können, sind auf dem Weg zu einer europäischen Vereinheitlichung (EASA OPS). Die Gesetzeslage und die Regeln der Technik im Bereich der Lastaufnahmeeinrichtungen und Anschlagmittel (LAE, AM) sind dagegen schon länger europaweit harmonisiert und
be­schrie­ben (EG Maschinenrichtlinie 2006/42/EG).

W√§hrend im Bereich der Piloten- und Technikerausbildung √ľberaus strenge und umfassende Regeln bestehen, ist im Bereich F√ľhrung, Verkauf und Flughelfer die Schulung nicht geregelt. Das ist umso erstaunlicher, als dass gerade die Flughelfer im Teamwork mit dem Piloten und der Einsatzleitung den Transporteinsatz gemeinsam bestreiten.

Gerade in diesem Bereich ist die Qualit√§t der Dienstleistung ‚ÄěAerial Work‚Äú entscheidend abh√§ngig vom K√∂nnen, Wissen und Entscheidungsverm√∂gen des Flughelfers.

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